Mo, 21.05.2012 19:42 Uhr
Ernährung - Brei - Fertigmischungen
Die Abteilung der Fertigmischungen ist fast genauso groß und unüberschaubar, wie die Breichenkost im Gläschen. Entsprechenede Auflistung aller Sorten haben wir Euch ja schon in der Rubrik "Sorten" vorgestellt.

Doch welche Vorteile haben nun diese Anrührbreichen gegenüber den Gläschen bzw. welche Nachteile muß man in Kauf nehmen?

Ein großer Vorteil ist natürlich der Preis. Eine Packung für 6 Portionen gibt es schon ab 1,20 Euro. Hier ist der Preis natürlich nach oben hin offen. Ein Gläschen hingegen kostet pro Portion durchschnittlich 90 Cent.

Ebenfalls praktisch ist, daß in diesen Breichen zusätzliche Vitmanine und Mineralstoffe eingemischt sind und die natürlich absolut gut fürs Baby sind. Weiterhin kann hier jede Mutter selbst entscheiden, wie die Konsestenz des Breichens aussehen soll. Prima zum ersten Konakt mit Vollmilch sind sie sowieso. Einfach einen Schuss Milch unter den fertigen Brei heben und schon hat Baby einen neuen Geschmack.

Ein weiterer Vorteil bietet natürlich die Portionierung. Es muß kein ganzes Gläschen aufgemacht werden, obwohl Baby nur ein klein bisschen Appetit hat. Abgesehen davon, daß die Reste sehr gut selbst verzehrt werden können. Milupa bietet sogar Rezepte für die ganze Familie an, in denen die Breie als Grundlage gelten.

Die Nachteile jedoch sind auch nicht ohne und sollten auf gar keinen Fall vergessen werden. Die Anrühr-Breichen sind natürlich nicht zur reinen Ernährung geeignet. Es müssen trotzdem noch Milchflächschen und Gläschen gereicht werden.

Weiterhin kann der Geschmack sehr schnell langweilig werden, da nunmal 6 Portionen in der Packung sind und das Pulver nicht zu lange offen stehen sollte. Hier bietet Milupa wieder eine Alternative an. 4 verschiedene Sorten in einer Packung. Da ist für Abwechslung gesorgt.

Noch ein Nachteil besteht darin, daß der Brei mit abgekochtem Wasser angerührt werden muß, welcher natürlich dann erst einmal abkühlen sollte. Also nichts für Babies-Heißhunger-Attacken.

Trotzdem sollten auch diese Anrührbreichen nicht auf dem Speiseplan fehlen. Hier können preisgünstig neue Geschmäcker getestet werden und Baby kann - bei entsprechender Konsestenz - mal selber mit dem Löffel experimentieren.